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Innenarchitektur

29. Mai 2015

Wie wäre es wenn wir alle in Grandhotels leben würden?

Eine Vision: Wir alle leben in Grandhotels. Wir nutzen Kaminzimmer, Bars, Essräume, Bibliotheken, Kinderspielräume, Gärten gemeinsam, dazu hat jeder sein eigenes Schlafzimmer oder Doppelzimmer, Kinderzimmer sind dazu buchbar. Je nach Lebenssituation kann man im Hotel ein Zimmer weiterziehen oder die Verbindungstür zu dem Nachbarzimmer nutzen um die Eltern zu pflegen oder den Nachwuchs auszuquatieren. Statt bisher 50qm pro Person, benötigen wir auf einmal nur noch 22qm pro Person, 20 fürs Zimmer und 2 als Anteil an den Gemeinschaftsräumen. Dadurch spart man große Flächen voll Einfamilienhaussiedlungen und hat eine riesigen Verminderung von Außenwandflächen. Eine beheizte Hülle für alle, der Rest ist Natur oder eher renaturiert.

Auf einmal lohnt sich alles – solide Möbel, Armaturen die 50 Jahre halten, effiziente Haustechnik, jeden Abend den Kamin anmachen…

Bezahlt werden die Zimmer wie Miete oder sie werden gekauft oder gebaut – jeder nach seinem Budget. Nachdem alle Siedlungsformen Stück für Stück in Grandhotels umgewandelt wurden, wählt man zwischen Hotelstädten oder frei stehenden Hotels, flachen oder Hochhäusern, Landhausstil oder Minimalistisch.

Die Lagerhaltung und das Kochen in großen Mengen ist viel energie- und zeitsparender als viele kleine Einzelkühlschränke und Miniprotionen. Jedem Hotel ist eine kreislaufbasierte Landwirtschaft zugeordnet wie die Teikei in Japan.

Und wer macht die ganze Arbeit, den Service, die Betten und wer ist der Arzt? Die Arbeit fällt nicht weg, sie wird nur weniger. In den Hotels arbeiten alle ein bisschen, statt Haushalt hat jeder ein bisschen Hoteldienst, statt bisher 11 Stunden Hausarbeit pro Woche 5 Stunden im Hotel pro Person. Dass die Menschen dann untereinander tauschen oder andere für Ihre zu leistenden Stunden bezahlen wird nicht ausbleiben. Die anderen Jobs wie Lehrer, Arzt, Bauer und Pilot bleiben wie bisher bestehen, jedoch müssen alle weniger also 50 oder 60 % der Zeit von heute arbeiten, da viele Jobs entfallen. Es gibt viel weniger Autos, viel weniger Produkte die erzeugt werden müssen, fast kein Essen wird weggeworfen. Dadurch entfallen sehr viele  Jobs in der Produktion. Die wenigen Dinge, die für die allgemeine Nutzung im Hotel produziert werden sind sehr gut durchdacht und lange haltbar.

Umziehen ist der einfache Wechsel des Zimmers mit einem Koffer, wir können sesshaft oder nomadisch sein, verschiedene Klimazonen testen und sind alle Gäste einer globalen nachhaltigen Hotelkette.

Die Idee stammt von Hans Widmer.

Unter hier (ab Seite 112)  gibt es einen längeren Text mit vielen Zahlen und Fussnoten.

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13. Juni 2014

Ausstellung im KIT in Düsseldorf – Pauline M’barek

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Im Moment zeigt das KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf  im Rahmen der Quadriennale 2014 eine Ausstellung  von Pauline M’barek.

Es ist unglaublich schön wie sich die Ausstellung in die Architektur des “Restraumes” des Rheinufertunnels einfügt.

Aus innenarchitektonischen Gesichtspunkten ist das hinterleuchtete Spiegelglasband sehr gut gemacht und ließe sich so auch für Barregale mit Alkoholika oder ähnliche Produktpräsentationen umsetzten. Ich will hier nicht den Zauber auflösen, aber ich weiß wie der Effekt erzielt wird.

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22. Januar 2013

Nachhaltige Dekoration: Mangold “Bright Lights”

Nachhaltiges Design: Dekorativer Mangold

Es muss nicht immer die Sansevieria trifasciata sein. Mangold “Bright Lights” auf der IMM 2013.


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