Ein Blog über
nachhaltige
Materialien,
nachhaltige
Produkte und
Zertifizierungen
in der
Innenarchitektur

15. April 2013

Natureplus-Label

natureplus zertifizierung logo

Mit dem natureplus-Label werden nachhaltige Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände wie Putze, Farben, Bodenbeläge, Holzwerkstoffe, Isoliermaterialien und Wandbausteine ausgezeichnet, wenn sie die strengen Prüfungen durch unabhängige Institute bestehen. Geprüft wird eine nachhaltige Ressourcenbasis aus nachwachsenden oder umweltverträglich verfügbaren Rohstoffen, eine energieeffiziente Herstellung der Produkte in Europa sowie eine gute gesundheitliche Verträglichkeit für den Verarbeiter und natürlich auch den Bewohner. Das europaweit gültige Gütesiegel natureplus wird durch einen unabhängigen Verein vergeben, in dem Umweltverbände und Verbraucherorganisationen mit Herstellern und Verarbeitern zusammenwirken.

https://www.natureplus.org


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15. April 2013

MURKS? NEIN DANKE!

gegen geplante Obsoleszenz. MURKS? NEIN DANKE!

Zahllose Produkte gehen kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Die Bewegung „MURKS? NEIN DANKE!“ gegründet von Stefan Schridde  fordert nachhaltige Produktverantwortung der Hersteller. Seit Februar 2012 entsteht diese stark wachsende bürgerschaftliche Bewegung gegen geplante Obsoleszenz. „MURKS? NEIN DANKE!“ setzt sich als gemeinwohlorientierte Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität ein, d.h.:

– optimale Nutzbarkeit,
– einfache Reparierbarkeit,
– freie Ersatzteilversorgung,
– regionale Servicedienste,
– bessere Garantiezeiten,
– Ressourceneffizienz und
– ethische Kreislaufwirtschaft.

http://www.murks-nein-danke.de


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15. April 2013

Zertifizierung von Holz und Holzwerkstoffen – FSC

Zertifizierung von Holz und Holzwerkstoffen-FSC

Wie werden Massivholzmöbel und Holzwerkstoffe zur Möbelherstellung zertifiziert?

Beim Einkauf von Möbeln und beim Innenausbau sollte die FSC-Zertifizierung als Minimum angesetzt werden. Strenger ist das PEFC-Siegel siehe:
www.nachhaltige-innenarchitektur.de/pefc-zertifizierung/

Besser noch ist es sich konsequent auf regionale oder zumindest europäische Hölzer zu beschränken. Zur Orientierung hier die Liste von Greenpeace, dort werden alle bekannten Holzarten in die Kategorien  Akzeptable, Kritisch und Katastrophal eingeteilt. Am besten man nimmt die Liste zum nächsten Möbelkauf einfach mit.
Holzratgeber_Greenpeace

Eine schöne Möglichkeit trotzdem die dunkle und edle Farbigkeit von Tropenhölzern zu erreichen und eine größere Farbvielfalt wiederzuerlangen ist das Räuchern von Hölzern, siehe zum Beispiel:
www.nachhaltige-innenarchitektur.de/chocowood/

Der FSC ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, welche sowohl international als auch in Deutschland als eingetragener Verein registriert ist. Der FSC setzt sich weltweit für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Forstwirtschaft ein. Für die Zertifizierung eines Waldes nach FSC Standards sind wirtschaftliche, ökologische und soziale Kriterien gleichermaßen bedeutend. Diese drei wichtigen Bereiche für die Zertifizierung findet man in Form der drei Kammern (Wirtschaft, Soziales und Umwelt) in allen Ebenen des FSC wieder. In der Satzung des FSC wird sichergestellt, dass keine der gleichberechtigten Kammern bei Entscheidungen wie z.B. der Entwicklung von Kriterien zur Waldzertifizierung überstimmt werden kann.

Die Zertifizierung von Forstbetrieben erfolgt durch unabhängige Zertifizierungsunternehmen auf Grundlage der jeweils nationalen FSC Standards.

www.fsc-deutschland.de


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14. April 2013

Zertifizierung von Holz und Holzwerkstoffen – PEFC

PEFC

Quelle: PEFC Deutschland

PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter “Wald-TÜV”.

https://pefc.de/


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12. April 2013

Kita in Frankfurt als nachhaltiges Gebäude zertifiziert

Eine neu gebaute Kindertagesstätte von raum-z architekten wurde in Anlehnung an das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen mit Gold als nachhaltiges Gebäude zertifiziert.

Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt, da der Verwendungsbereich des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sich bis jetzt auf nationale Verwaltungs- und Bürogebäude als Neubau und Bestand, Aussenlanlagen und Neubau von Unterrichts und Laborgebäuden beschränkte.


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15. März 2013

EPD (Environmental Product Declaration) – Umwelt-Produktdeklarationen

Ein EPD weißt die Umweltauswirkungen eines Produktes in standardisierter Form nach EN ISO 14025 und EN ISO 15804 aus. Dabei werden Aussagen zu Energie- und Ressourceneinsatz getätigt, sowie darüber in welchem Ausmaß ein Produkt zu Treibhauseffekt, Versauerung, Überdüngung, Zerstörung der Ozonschicht und Smogbildung beiträgt. Zusätzlich werden auch Angaben zu technischen Eigenschaften sowie Lebensdauer, Wärme- und Schallisolierung oder den Einfluss auf die Luftqualität in Innenräumen gemacht.

Verpflichtend sind hierbei nur die Umweltauswirkungen für die Herstellung (cradle to gate/Werksausfahrt), die übrigen Auswirkungen bis zum Ende des Lebenszyklus des Produkts (gate to grave) können optional dazu ausgewiesen werden.

Liste der EPDs beim Institut Bauen und Umwelt e.V.:

https://epd-online.com/


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15. März 2013

Preisträger des Deutscher Nachhaltigkeitspreis – Baubranche

deutscher nachhaltigkeitspreis

 

 

2008:

Marken Top 3: Solarworld
Sonderpreis Produktion: Solarworld
Sonderpreis Produkte: Osram

2009:

Unternehmen : Bau-Fritz
Unternehmen Top 3: Memo
Forschung&Entwicklung Top 3: Vaillant
Produktion: Viessmann
Recycling: InterfaceFLOR
Recycling Top 3: Memo
Sonderpreis recyclingpapierfreundlichstes Unternehmen: Memo

2010:

Marken Top 3: Wagner&Co Solartechnik
Produkte/Dienstleistungen Top 3: Vaillant

2011:

Marke: Viessmann
Zukunftsstrategie: Siemens
Zukunftsstrategie Top 3: 3M
Produkte: ecoPower 1.0 Vaillant
Produkte Top 3: Schott Ceran (Schott)

2012:

Unternehmen Top 3: SCA
Zukunftsstratgien Konzern Top 3: ebm-papst
Produkt: H.Y.B.R.I.D. (Kübler GmBH)
Produkt Top 3: RE-Y-STONE (Resopal)
Blauer Engel-Preis: J.W. Ostendorf
Blauer Engel-Preis Top 3: Heller-Leder, hülsta-werke
Forschungspreis Entwicklungen Top 3: TES EnergyFacade


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29. Januar 2013

Video:Cradle to Cradle

Gute Zusammenfassung über das Cradle to Cradle Konzept von Michael Braungart und William McDonough.

http://www.braungart.com/


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